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 Betreff des Beitrags: Erfahrung mit Javisst?
Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 4. Juni 2011, 11:07 
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Blaubeerträger
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Registriert: Dienstag 31. Mai 2011, 15:47
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Hej!

Ich entschuldige mich im Voraus, wenn ich den Beitrag hier falsch gepostet habe, aber ich wusste nicht wo sonst hin ;)

Ich hatte mich vor einiger Zeit für ein Schwedisch Anfängerkurs angemeldet, bei dem mir auch versichert wurde, dass dieser stattfindet, aber er wurde dann doch abgesagt. Leider hatte ich zu der Zeit schon die erforderlichen Javisst! Bücher (Kurs und Arbeitsbuch) gekauft. Jetzt hab ich mich natürlich doppelt geärgert zumal die Bücher ziemlich teuer sind. Dann hab ich beschlossen einen Kurs an der VHS zu machen, aber der nächste ist erst im September und außerdem benutzen die ein anderes Buch. Nun möchte ich mit Javisst! arbeiten und wollte nach euren Erfahrungen fragen. Ich hab mir extra zu den Kursbuch nun auch die CD bestellt, damit mir die Texte vorgelesen werden. Generell hab ich keine Probleme mit dem Lernen von Sprachen, fange Ausbildung zur Dolmetscherin an, und wenn doch Fragen aufkommen sollten, kann ich mich ja nun vertrauensvoll an euch wenden.
Also um noch mal zum Punkt zu kommen, bitte sagt mir wie ich an effektivsten und schnellsten mit Javisst! arbeiten kann und was ihr von der Lernmethode im Allgemeinen haltet.
Tack!

LG :schwedenelch:

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrung mit Javisst?
Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 20. Juni 2011, 12:03 
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Blaubeerpflücker *
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Registriert: Freitag 25. Februar 2011, 12:17
Beiträge: 8
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Tjänare,
das Javisst!-Buch ist auch Grundlage des Kurses, den ich zur Zeit an der VHS mache. Es handelt sich um einen Einsteiger-Kurs, der die Lektionen 1-8 (einschl.) zum Ziel hat.

Bisher ist mein Eindruck sehr positiv. Das Buch baut die Lektionen sinnvoll aufeinander, so dass man die "Woher kommst Du?", "Wie heißt Du?"-Dialoge stetig um die Inhalte erweitert, die in den Folgelektionen gelernt werden. So arbeitet man sich von den Themen "Person" über "Essen & Trinken" gezielt zu "Arbeit & Alltag" hin und kann später "halbwegs" gute Gespräche führen.
Was ich sehr schön finde:
- Es werden zwischendurch immer wieder Hinweise gegeben, die sich besonders an Deutsche richten, die Schwedisch lernen. Soll heißen: Es wird aufgezeigt, welche Dinge man sich durch das Deutsche erschließen kann und wo man andererseits besonders aufpassen muss (z.B. unterschiedliche Nutzung des Präteritums).
- Jede Lektion fasst in einem "Kurz und gut"-Teil nochmal alle wesentlichen Grammatik-Inhalte auf einer Seite zusammen.
- Zusammen mit dem Arbeitsbuch (+CD) ergibt sich eine Wechselbeziehung zwischen Hör- und Übungsaufgaben. Das Arbeitsbuch und das Kursbuch beziehen sich über ein Nummernsystem aufeinander. Man kann also das Gelernte aus dem Kurs direkt an mundgerechten Aufgaben im Aufgabenbuch festigen.

Was mir aufgefallen ist:
- Die CDs sind gut; im Kurs ergänzt unsere Dozentin jedoch ab und an mal durch eine "Uttala Svenska"-CD, da einige Aussprachebeispiel dort besser oder zumindest geeigneter sind.
- Das Buch erspart einem sehr lange die Tempusbildung. Heißt: Erst mit Lektion 7/8 wird neben dem Präsens überhaupt was Anderes gebildet. Ich denke mal, das könnte zeigen, dass sich das Buch eher locker an den Urlaubswortschatz + leichte Dialoge rantastet und nicht den harten Grammatiker ansprechen will.

Fazit: Ich lerne sehr gern damit. Ich kann das Eigenstudium mit den Büchern schlecht beurteilen, da ich mich bewusst für einen Kurs entschieden habe. (Ich brauche einfach einen "Vortänzer" und hatte Glück mit dem Angebot der VHS). Ich denke aber, das Du dann vor allem das Arbeitsbuch zur gezielten Vertiefung des Kursbuchs bräuchtest. Die sind gut aufeinander abgestimmt und haben eine gute Varianz an Herausforderungen (Gitterrätsel, Bilderaufgaben, "kreatives Nacherzählen, Hörverstehen + multiple Choice).

Lernmethode:
Ich kann dir nur schildern, wie ich mit dem Buch bzw. den Büchern arbeite.
1.) In der Regel behandeln wir im Kurs 1-2 Aufgaben einer Lektion und üben dies durch praktisches Umsetzen, Gruppenarbeit, o.ä.
2.) Zuhause schreibe ich gezielt die Vokabeln ab, die zum gemachten Lektionsteil gehören. Besonderheit: Ich arbeite mit klassischen Karteikarten und schreibe beidseitig mit Füller. Ich mache dabei aus der Not der trocknenden Tinte eine Tugend, indem ich z.B. 5 schwedische Vokabeln vorschreibe und dann bei der ersten Karte mit der Rückseite beginne und versuche, bereits aus dem Gedächtnis zu beschriften. So habe ich da schon einen ersten "Gedächtnis"-Effekt.
3.) Nach einem kurzen Durchspielen der neuen Vokabeln nutze ich die Querverbindung zum Arbeitsbuch Javisst! und mache gezielt die Übungen, die den Lektionsnummern aus dem Kursbuch Javisst! entsprechen.
4.) Wenn die Vokabeln nicht sitzen, schaue ich mir besonders die Kursbuchaufgaben an, um die Vokabeln in einen Satzkontext zu bringen. Unsere Dozentin empfahl das ebenso: Es ist besser, ein neues Wort im Kontext eines ganzen Satzes oder einer Frage zu lernen. Also nicht nur "göra" ständig wiederholen, sondern gleich einen Satz wie "Vad tycker du om att göra på din fritid?"
4.) Je nach Laune gibts zum Abschluss noch eine Folge "Vem vet mest?" auf svt.se, um das Gehör etwas zu fordern.

Ich hoffe, ich konnte helfen.
:D

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrung mit Javisst?
Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 25. Juni 2011, 11:47 
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Blaubeerträger
Blaubeerträger
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Registriert: Dienstag 31. Mai 2011, 15:47
Beiträge: 25
Wohnort: physikalisch gesehen in Berlin, aber mein Herz wohnt in Schweden
Uh, danke. :D Bin froh, dass sich endlich mal jemand meiner Frage angenommen hat. Ich warte allerdings immer noch auf die Ergänzungs-CD zum Kursbuch... Ich hab ebenfalls eine Bekannte gefragt, die das Välkomna Buch zu dem VHS Kurs hat, ich werd es mir dann wohl leihen können. Ich geb mein bestes und versuche sobald ich die CD habe mit dem Buch zu arbeiten. Muss ja schließlich bis Septmeber auf den VHS Kurs warten.
Zu deiner Methode: Ich finde das auch vollkommen sinnvoll. Schreibe auch auf Karteikarten, da es einfach eine angenehme und leicht zu wiederholende Art ist. Man kann den Wortschatz dann überall mit rumtragen und vertiefen. Ich hab ja bald jeden Morgen 40 min in der Bahn dafür Zeit.
Während ich warte, versuch ich mit dem Sprich mal Schwedisch Onlinekurs schon mal etwas zu lernen.

Danke nochmals für deinen Erfharungsaustausch und freu mich noch über andere Antworten.

LG :schwedenelch:

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrung mit Javisst?
Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 24. Juli 2011, 15:35 
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Blaubeersammler
Blaubeersammler
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Registriert: Samstag 1. Januar 2011, 23:11
Beiträge: 54
Jaa, also ich habe jetzt grad einen Anfängerkurs von Februar bis Juli besucht und wir haben auch Javisst! benutzt.
Mein Eindruck vom Buch war eigentlich gut, nur ist mir bei einigen Übungen aufgefallen, dass man bei Lückentexten irgendwie ganz unwesentliche Wörter einfüllen musste. Wenn man in der Lektion über Hotelbuchungen also zum Beispiel das Wort 'bastu' lernen musste, kam dann zum Beispiel ein Satz, wo du bei 'Finns det en bastu i rummet' nicht 'bastu', sondern 'finns det', etwas, was man schon lange kann, einfügen musste.

Sorry, wenn mein Beispiel unklar ist, ich könnte natürlich ein spezifisches nachschauen, wenn du willst :mrgreen:

In meinem Kurs gings echt langsam voran. Ich konnte nach 5 Anfängerlektionen eine Stufe höher wechseln, die waren ein halbes Jahr länger dran und nur 5 Kapitel weiter.

Ich bin persönlich sehr schnell vorangekommen und war im Kurs eigentlich unterfordert. Irgendwie habe ich mir das, was im Javisst! gelehrt wird, selbst irgendwie angeeignet. Wenn du für dich also einen Intensiv-zuhause-lern-Kurs machst, kann es sehr gut sein, dass du mit dem Buch schnell unterfordert sein wirst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrung mit Javisst?
Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 31. März 2015, 06:39 
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Registriert: Dienstag 31. März 2015, 06:22
Beiträge: 1
Mein Eindruck vom Buch war eigentlich gut, nur ist mir bei einigen Übungen aufgefallen, dass man bei Lückentexten irgendwie ganz unwesentliche Wörter einfüllen musste. Wenn man in der Lektion über Hotelbuchungen also zum Beispiel das Wort 'bastu' lernen musste, kam dann zum Beispiel ein Satz, wo du bei 'Finns det en bastu i rummet' nicht 'bastu', sondern 'finns det', etwas, was man schon lange kann, einfügen musste.

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